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Innung für das
Kraftfahrzeug-Handwerk

Die Geheimnisse der Reifenbeschriftung

Ein Autoreifen enthält zahlreiche Angaben an der Seitenwand. Die Bedeutung dieser geheimnisvollen Buchstaben- und Zahlenkombinationen erläutern Ihnen die Experten der Kfz-Innungen.

Aus der sogenannten DOT-Nummer ist das Reifenalter zu erkennen. Seit 2000 ist eine vierstellige DOT-Nummer vorgeschrieben. „0100“ bedeutet, dass der Reifen in der ersten Woche des Jahres 2000 hergestellt wurde. Vor 2000 waren dreistellige DOT-Nummern üblich. Die letzten drei Ziffern weisen Produktionswoche und –jahr aus. Die Zahlenfolge „438“ gefolgt von einem hochgestellten kleinen Dreieck bedeutet, dass der Reifen in der 43. Woche im Jahr 1998 hergestellt wurde. Das Dreieck steht in diesem Fall für die 90er-Jahre. Winter- und Ganzjahresreifen haben zusätzlich die Bezeichnung „M+S“.

Seit 1998 müssen Neureifen europäischen Qualitätsstandards entsprechen. Als Prüfzeichen dient das ECE-Zeichen auf der Reifenseite.

Außerdem wird jeder Reifen an der Seitenwand vom Hersteller mit einer normierten Zahlen- und Buchstabenfolge gekennzeichnet. Ein Beispiel: 205/50 R 15 86 V

205 Breite des Reifens in mm
50 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent (hier: 50% der Breite)
R Kennzeichnung der Bauart „Radialreifen“
15 Felgendurchmesser in Zoll
86 Tragfähigkeitskennzahl (hier: 530 kg)
V Kennzeichnung für die Geschwindigkeitsklasse (hier: V bis 240 km/h)

Für die Sommerreifen heißt es jetzt Saisonpause- und diese überstehen sie am besten flach liegend oder hängend. Auch wenn jetzt die kalte Jahreszeit kommt, sollten Autofahrer die Reifenmontage im Frühjahr nicht ganz aus dem Blick verlieren. Übrigens: Wer selbst keinen Platz zur Aufbewahrung seiner Reifen hat, kann diese in der Regel in seinem Kfz-Meisterbetrieb günstig einlagern.


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